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diablo2-kEA stand früher für null Innovation, doch mit “Mirror’s Edge” und “Dead Space” ändert sich das jetzt schlagartig. “Dead Space” ist ein Survival-Game, welches berechtigt seine FSK 18 bekommen hat. Mit einem gelungenen Interface und einem Überlebenskampf nach dem anderen arbeitet man sich systematisch durch ein still gelegtes Raumschiff. Immer auf der Suche nach einer Fluchtmöglichkeit von dem verdammten Raumschiff und einem Lebenszeichen seiner Freundin. Ein kleines Meisterwerk, denn selten war ein Spiel so spannend, abwechslungsreich und fordernd.

Gestatten? Kein Held, sondern ein Mechaniker!

Als Mechaniker sollte ich eigentlich mit einer kleinen Crew eine Bergungsarbeit machen. Ein Raumschiff, auf dem ausgerechnet meine Freundin reiste, meldete sich nicht mehr und so brachen wir auf, um die Ursache des Problems zu finden. Doch an Bord schnappte etwas schlagartig meine Crew. Zwei der Leute konnten sich noch verschanzen, ich selber lief weg und bastelte panisch aus meinen Werkzeugen Waffen. Eins war mir bewusst. Im Raumschiff lebt etwas und es will mich.

Die Mischung macht es!

Ich weiß bei diesem Spiel wirklich nicht, wo ich anfangen soll. Als erstes fällt einem die tolle Grundidee des Spiels auf. Sie ist zwar nicht sonderlich originell, trotzdem habe ich noch nie ein solches Spiel bisher gespielt. Fast alleine auf einem gigantischen Raumschiff, bewaffnet nur mit deinem Werkzeug muss man allerhand machen, bis man sich wieder aus dem Raumschiff rausschlagen kann. Dabei ist die Geschichte recht überschaubar, trotzdem gibt es ständig weitere Erkenntnisse über die Kreaturen, die einen verfolgen und man hat ständig neue Probleme mit dem elenden Schiff, um es wieder in Betrieb zu setzen. So bekommt man eine bunte Mischung aus fiesem Horror/Kämpfen und anspruchsvollen Rästeln.

Adrenalin erhöht den Spielspaß

Als zweites fällt einem die Angst auf, die man erlebt. Deine Feinde sind intelligent, sie nehmen nie den selben Weg, um zu dir zu kommen. Wenn sie das erste Mal aus einem Schacht vor dir rauskrochen, so packen sie dich das nächste Mal von der Decke. Dabei erlebt man eine tolle Inzenierung, gepaart mit einer Musik und Grafik, die den Angstschweiß noch höher treibt. Und auch das Gameplay gibt einem den Rest. Um ins Inventar zu kommen, erscheint ein kleiner Bildschirm im Spiel vor deiner Figur. Das alles passiert in Echtzeit und da überlegt man es sich drei Mal, bevor man die Waffe wechselt, schließlich erfordert das eine gewisse Ablenkung, die man sich nicht leisten kann.

Survival/Shooter/Jump n’Run/Adventure

Das Gameplay ist generell klasse. Mit “Dead Space” bekommt man eine tolle Mischung “Survival”, “Shooter”, “Jump N’Run” und vor allem auch mit vielen Rätseleinlagen. Diese treten sehr häufig auf, sind sehr knackig und auch abwechslungsreich. Abwechslunsgreich ist das Spiel generell. Trotz des tristen Setting bekommt man viel geboten. Ob man auf der Außenhülle des Schiffs lang wandert, durch einen botanischen Garten geht oder durchs Glas einen schönen Meteroidenhagel bewundern kann.

Viel geboten für viel Gewalt gegen Außerirdische

Die Spielzeit beträgt dabei locker um 12-15 Stunden. So bekommt man einiges geboten. Die Gewalt im Spiel ist zwar schon recht extrem, passt aber zum Ambiente und es gibt ja auch schließlich einen Grund, weswegen es einen großen FSK 18 Stempel auf dem Cover trägt.

Fazit

Wer sich gerne gruseln will und dazu interessante Rätsel auf einem stillgelegten Schiff erleben mag, der ist mit “Dead Space” bestens aufgehoben. Es besitzt die Atmossphäre eines “Event Horizon” oder eines “Aliens”. Als Survival-Spiel das beste seiner Art, meines Erachtens viel gelungener als das hoch gelobte “Resi.5″, und sogar eins der besten Spiele 2008.

Gesamtwertung: 9,5/10 Punkte

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