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Für mich hieß es mal wieder nach einiger Zeit, mir eine neue Maus zuzulegen. Da meine Logitech MX900 immer wieder Klick-Aussetzer hatte, was bei Logitechmäusen scheinbar öfters auftritt, wie ich aus dem Freundeskreis hörte, entschloss ich mich mal wieder zu einer Microsoft-Maus zu greifen. Bei denen hatte ich bisher noch keine Probleme was Langlebigkeit betrifft. Als Preisrahmen hatte ich mir round-about 50€ gesetzt. Da stach mir Funktions- und besonders Design-technisch die “Microsoft Wireless Laser Mouse 7000″ ins Auge.

Funktionsumfang
Wie der Name schon sagt, ist die Maus schnurlos, arbeitet jedoch nicht über Bluetooth, sondern über den üblichen 2,4 Ghz Funk. Sonst bietet die Maus die üblichen zwei Tasten links und rechts, ein 2D-Mausrad mit Taste und zwei zusätzliche Daumentasten. Es handelt sich also vom Aufbau her um eine normale 5-Tasten-Maus mit 4-Wege-Scrollrad. Durch das mitgelieferte Intellipoint Programm sind diese Tasten freibelegbar, von daher gehe ich jetzt nicht weiter auf dessen Standard-Funktionen ein. Da die Maus schnurlos ist, benötigt sie natürlich auch eine Batterie bzw. Akku, der im Lieferumfang enthalten ist. Im Gegensatz zur baugleichen “Laser Mouse 6000″ wird ebenfalls eine sehr flache Ladeschale mitgeliefert. Wie gesagt, designtechnisch ist die Maus wirklich top!
Dazu liegt sie gut in der Hand und ist vom Gewicht her recht leicht. Einziges Manko ist die schwergängige Mausradtaste.

Problemchen und deren Lösungen
Also in der Regel erwartet man von einer Maus, dass diese nach dem Anschließen reibungslos funktioniert. Besonders wenn man eine Microsoft-Maus auf deren aktuellen Betriebssystem betreibt. Allerdings tat sie dies nicht. Auch nach Download der aktuellsten IntelliPoint-Version blieb das Problem des verrückten Bildlaufs durch das Mausrad erhalten. Dazu muss noch gesagt werden, dass man als Benutzer selbst die Art der Maus, die man gerade betreibt auswählen muss, etwas altbacken im 21. Jahrhundert wie ich finde.
Die Lösung ist so einfach wie verrückt. Anstatt die “Wireless Laser 7000″ wählt man in IntelliPoint einfach die funktionsgleiche “IntelliMouse Explorer 4.0″ aus. Mit diesem kleinen WorkAround verschwinden dann plötzlich die Probleme mit dem Scroll-Rad und die Maus ist auch unter Vista benutzbar.

Ein weiteres Problem, das mir nach der ersten Benutzung auffiel, war, dass das Ladegerät dem Akku nicht auflädt. Die Lade-LED blinkte ununterbrochen rot auf. Fachkundig wie man nunmal ist, fragt man ersteinmal Google um Rat.
Und siehe da, man ist nicht allein! Hier gibt es eine Bastelanleitung, wie man das Problem mit einem kleinen Stück Papier unter der Batterieklappe beheben kann. Und erstaunlicherweise funktionierte diese einfache Modifikation sogar. Das rote Licht verschwandt und machte Platz für ein extrem dunkles grünes Licht, das man nur bei totaler Dunkelheit ein wenig erkennt.

Klasse! Microsoft versteht es echt seine Kunden mit kleinen Adventure- und Basteleinlagen bei Laune zuhalten.

Fazit
Ich benutze die Maus jetzt schon etwas länger. Wenn man ersteinmal alle Hürden aus dem Weg geräumt hat, hat man eine wirklich anständige Maus vor sich. Nutzer, die nicht viel Geld für eine Maus ausgeben möchten, dessen tausend Tasten sie dann sowieso nicht benutzen, sich von einer kleinen Basteleinlage nicht entmutigen lassen und auf ein edles Design wertlegen, können bei der “Wireless Laser Mouse 7000″ schon zugreifen. Ich würde sie mir aber wohl nicht nocheinmal kaufen. Im Nachhinein bringt die Laser-Technologie nicht wirklich merkbar mehr Genauigkeit, so dass man getrost bei seiner “IntelliMouse Explorer 1.0″ bleiben kann.

Bewertung: 5.5/10 Punkte
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